Übersicht

Aktuelles

2017

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz

Nach Zustimmung des Bundesrates am 7. Juli 2017 wird das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) zum 1. Januar 2018 in Kraft treten. Mit den Neuregelungen zur Betrieblichen Altersversorgung soll u.a. der Verbreitungsgrad der BAV insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen erhöht und die BAV-Beteiligung von Geringverdienern attraktiver gestaltet werden.

Welche Änderungen sich im Einzelnen ergeben, haben wir für Sie in unserem Infoblatt zum Betriebs­rentenstärkungsgesetz zusammen­gefasst.

2016

Neue Rechengrößen für 2017

Am 25.11.2016 hat der Bundesrat der Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung zugestimmt. Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ist gestiegen: im Jahr 2017 können bis zu 3.048,00 Euro (4% der BBG (West)) steuer- und sozialversicherungsfrei in die Betriebliche Altersversorgung eingebracht werden.

Hier erhalten Sie eine Gesamtübersicht der Rechengrößen 2017

Rechnungszins sinkt für Neuversicherungen ab 2017 auf 0,9%

Als Reaktion auf die anhaltende Niedrigzinsphase hat das Bundesministerium der Finanzen die Absenkung des Höchstrechnungszinses für Lebensversicherungen von derzeit 1,25% auf 0,9% festgelegt. Dies gilt für Neuversicherungen ab dem 01.01.2017. Auch der Tarif der PKDW wird dementsprechend angepasst, sodass der Rechnungszins für Neuversicherte ab 2017 ebenfalls auf 0,9% herabgesetzt wird. Jedoch fallen bei der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft VVaG als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit weder Provisionen noch Abschlusskosten an.

Die tarifgemäße Leistung können Sie über unseren Tarifrechner ermitteln. In Kürze wird dieser auch für den neuen Tarif (ab 2017) zur Verfügung stehen.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen 2016

Die Beitragsbemessungsgrenzen der allgemeinen Rentenversicherung sind im Jahr 2016 gestiegen. In diesem Jahr können wieder bis zu 4 % der BBG (West) steuer- und sozialversicherungsfrei in die Betriebliche Altersversorgung eingebracht werden. Für 2016 sind dies 2.976,– € im Jahr, also monatlich 248,– €.

Auch die Rechengrößen in der Sozialversicherung haben sich geändert. Eine Gesamtübersicht der neuen Rechengrößen erhalten Sie hier.

 

2015

Gesetzgeber kippt Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Inflationsausgleich bei Pensionskassenrenten

Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts vom 30.09.2014 (u.a. Az.:  3 AZR 620/12) traf die Betriebliche Altersversorgung mit deutlicher Wirkung.

Das Gericht vertrat entgegen der bislang gängigen Praxis die Auffassung, Renten von Direktversicherungen und Pensionskassen, die dem Arbeitnehmer vor dem 16.05.1996 versprochen wurden, seien generell durch den Arbeitgeber um den Inflationsausgleich gemäß § 16 Abs. 1 BetrAVG anzupassen. Hintergrund ist die Bezugnahme auf den Höchstzinssatz der Deckungsrückstellungsverordnung in der einschlägigen Vorschrift des § 16 Abs. 3 Ziffer 2 BetrAVG.

Der Gesetzgeber reagierte schnell und nutzte die für das Jahr 2015 anstehende Umsetzung der europarechtlichen Mobilitätsrichtlinie (RL 2014/50/EU) in deutsches Recht, um eine Änderung der streitigen Vorschrift voranzutreiben. Am 18.12.2015 passierte das Gesetzesvorhaben nun den Bundesrat. Die Bezugnahme auf den Höchstzinssatz wurde gestrichen. Der Gesetzgeber versperrt so den von der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung eingeschlagenen Weg.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen 2015

Die Beitragsbemessungsgrenzen der allgemeinen Rentenversicherung sind im Jahr 2015 gestiegen. In diesem Jahr können wieder bis zu 4% der BBG (West) steuer- und sozialversicherungsfrei in die Betriebliche Altersversorgung eingebracht werden. Für 2015 sind dies 2.904,- € im Jahr, also monatlich 242,- €.

Tarifzins sinkt für Neumitglieder auf 1,25 %

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat beschlossen, den Höchstrechnungszins für Neuversicherte ab dem 01.01.2015 von 1,75 % auf 1,25 % zu senken. Auch die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft setzt diese Regelung zum geplanten Zeitpunkt um. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) kommen bei uns jedoch ohnehin 100% der zugeteilten Überschüsse unseren Versicherten zugute. Gewinne werden nicht an Aktionäre weitergegeben, sondern allein dazu genutzt, Anwartschaften und Leistungen unserer Mitglieder und Rentner zu erhöhen.

 

2014

11.07.2014 – Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) durch Bundesrat bestätigt

Das am 04.07.2014 durch den Bundestag beschlossene LVRG wurde heute durch den Bundesrat bestätigt.

Ziel des neuen Gesetzes ist es, die gesetzlichen Vorgaben für Lebensversicherungen an die Risiken eines lang anhaltenden Niedrigzinsumfeldes anzupassen.

Hier die wichtigsten Änderungen:

  • Der Rechnungszins für Neuverträge soll mit Wirkung ab 01.01.2015 von derzeit 1,75 % auf dann 1,25 % abgesenkt werden.
  • Änderungen bei der Überschussbeteiligung:

    • Bisher standen den Versicherten bei Vertragsende 50 % der Bewertungsreserven zu. Dazu zählen insbesondere Kursgewinne von festverzinslichen Wertpapieren.
      Zukünftig muss das Versicherungsunternehmen diese Gewinne nur noch ausschütten, wenn sie den »Sicherungsbedarf« übersteigen. Hierzu wird von den Versicherungsunternehmen monatlich geprüft, ob die Garantieversprechen an Ihre Versicherten dauerhaft erfüllt werden können. Ist dies nicht der Fall, dürfen die Bewertungsreserven gekürzt werden – bis zu einer kompletten Streichung der Bewertungsreserven.
    • Dagegen werden Versicherte werden zukünftig mit 90 % statt wie bisher mit 75 % an den Risikogewinnen beteiligt – zum Nachteil der Aktionäre. Risikogewinne entstehen z.B. durch die Anwendung von Sterbetafeln mit einer im Nachhinein zu vorsichtigen Prognose.

  • Ausschüttungen an Aktionäre unterbleiben, wenn die Gefahr besteht, dass Garantiezusagen nicht erfüllt werden können.
  • Der Höchstzillmersatz für die bilanzielle Anrechnung von Abschlusskosten wird von 40 auf 25 Promille gesenkt.
  • Wie bisher schon bei den Riester-Renten geregelt, sollen ab Januar 2015 die Gesamtvertriebskosten offen gelegt werden.

Einige der gesetzlichen Neuregelungen haben für die PKDW keine Relevanz, da wir z.B. keine Abschlusskosten erheben und auch keine Zahlungen an Aktionäre anfallen.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

»Rente 63« – Wer bekommt sie und welche Auswirkungen hat sie auf die Betriebliche Altersversorgung?

Nachdem das Kabinett den Gesetzentwurf zur »Rente 63« am 29.01.2014 beschlossen hatte, wurde das Gesetz am 23.05.2014 durch den Bundestag verabschiedet. Am 13.06.2014 passierte das Rentenpaket den Bundesrat und kann somit am 01.07.2014 in Kraft treten.

Bei der »Rente 63« können besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren mit Vollendung des 63. Lebensjahres eine abschlagsfreie Altersrente vor Erreichen der individuellen Regelaltersgrenze beziehen. Diese Möglichkeit besteht allerdings nur für Versicherte, die vor dem 01.01.1953 geboren sind und deren Rente ab dem 01.07.2014 beginnt. Der Bezug einer Altersrente ohne Abschläge bereits ab Alter 63 ist somit lediglich für den Geburtsjahrgang 1952 und besonders langjährig Versicherte, die zwischen dem 01.07.1951 und dem 31.12.1951 geboren sind, möglich.

Für Versicherte die nach dem 31.12.1952 geboren sind, steigt die Altersgrenze für den Bezug der abschlagsfreien Altersrente mit jedem Jahrgang um 2 Monate. Wer ab dem 01.01.1964 geboren wurde, kann also weiterhin auch nach 45 Beitragsjahren erst mit Vollendung des 65. Lebensjahres eine Altersrente ohne Abschläge beziehen.

Durch die abschlagsfreie Rente mit 63 soll jahrzehntelange Erwerbsarbeit, Kindererziehung und Pflege honoriert werden. Bei der Bemessung der 45 Beitragsjahre werden kurzzeitige Unterbrechungen der Erwerbsbiografie (i.d.R. Bezug von Arbeitslosengeld I, Zeiten der Pflege, sofern Versicherungspflicht bestand, Erziehung von Kindern bis zum 10. Lebensjahr sowie Insolvenz- oder Kurzarbeitergeld u.a.) angerechnet.

Die geschilderten Änderungen haben keine Auswirkungen auf die Höhe von Betriebsrenten und gelten unmittelbar nur für die gesetzliche Rentenversicherung.

In der Gesetzesbegründung des RV-Leistungsverbesserungsgesetzes zu den Auswirkungen auf die Betriebliche Altersversorgung heißt es:
»Die zeitlich befristete Sonderregelung, nach der für besonders langjährig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung ein abschlagsfreier Rentenbezug ab dem Alter von 63 Jahren ermöglicht wird [...], soll nicht für Betriebsrenten gelten.«

Dies wurde auch durch Andrea Nahles auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung am 06.05.2014 in Berlin bestätigt.

Umfangreiche Informationen zu Leistungen und notwendigen Voraussetzungen finden Sie unter www.rentenpaket.de.

Bessere zwischenstaatliche Mobilität für Arbeitnehmer

Am 20. Mai 2014 ist die sogenannte Mobilitätsrichtlinie in Kraft getreten. Ziel der EU ist es, dem Arbeitnehmer den Anspruch auf Übertragung seiner unverfallbaren Anwartschaft auf einen neuen Arbeitgeber zu ermöglichen. Somit sollen Betriebsrentenansprüche künftig nicht mehr nach fünf, sondern bereits nach drei Jahren unverfallbar sein, sofern der Arbeit-nehmer zum Zeitpunkt des Arbeitgeberwechsels das 21. Lebensjahr vollendet hat (bisher: 25. Lebensjahr). Im Falle von dynamischen Zusagen (z.B. in Anknüpfung an das Gehalt) ist nun auch die Höhe der unverfallbaren Anwartschaft vom ehemaligen Arbeitgeber zu dynamisieren.
Der ausscheidende Mitarbeiter wird dann so gestellt wie ein Arbeitnehmer, der weiterhin im Unternehmen beschäftigt ist, jedoch keine weiteren Ansprüche hinsichtlich zukünftiger Dienstzeiten erwirbt. Auch für Abfindungen von Kleinstanwartschaften soll die Zusage des ausscheidenden Mitarbeiters nötig sein.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beabsichtigt, dass die Richtlinie, die zunächst nur für den Wechsel ins EU-Ausland vorgesehen ist, auch für innerstaatliche Arbeitsplatzwechsel wirksam wird.

Die geplanten Neuregelungen sind jedoch erst mit Übergang der Richtlinie in nationales Recht gültig – spätestens zum 21. Mai 2018. Versorgungssysteme, die bereits vor Inkrafttreten der Richtlinie geschlossen wurden, sind von den Erneuerungen nicht betroffen. Offene Versorgungssysteme sind erst für die Beschäftigungszeit ab tatsächlicher Umsetzung in nationales Recht von den Änderungen berührt.

Neue BBG ab 01.01.2014

Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steigt im nächsten Jahr! Ab 01.01.2014 können daher jährlich bis zu 2.856 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei umgewandelt werden.

 

2013

PKDW stellt um auf SEPA

Die SEPA-Umstellung erfolgt offiziell zum 01. Februar 2014, die Banken sind aber bereits in der Lage, die IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) zu verarbeiten.

Bitte nutzen Sie spätestens ab dem 01.02.2014 ausschließlich die folgende Bankverbindung bei der Commerzbank Duisburg:

  • IBAN Nr.: DE92350800700207927600
  • BIC-Code: DRESDEFF350

Stiftung Warentest: Die PKDW bietet höchste Leistung für alle Branchen

Die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) bietet von den für alle Branchen offenen Pensionskassen die höchste tarifgemäße Leistung mit flexibler Beitragsgestaltung und der jederzeitigen Wiederaufnahme der Zahlung ohne damit verbundene Kosten.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht wurde. Finanztest hatte die Renten und Kapital­leistungen von 23 Pensions­kassen untersucht. 15 davon sind Pensions­kassen privater Lebens­versicherer (Aktiengesell­schaften), die übrigen acht Versicherungs­ver­eine auf Gegen­seitig­keit oder Branchen­einrichtungen. Die Ergeb­nisse unterscheiden sich deutlich: Für den Modell­kunden im Testfall sind tarifgemäße Monats­renten zwischen 134 Euro und 170 Euro möglich; die PKDW erreicht eine Monatsrente in Höhe von 169 Euro. Nur die Soka-Bau bietet noch einen Euro mehr als die PKDW. Ihr Tarif steht allerdings nur den Beschäftigten der Baubranche offen.

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