Sichere Renten zu bieten macht ein professionelles Kapitalanlagen-Management in der Altersversorgung aus. Dabei stellt sich die PKDW den aktuellen Herausforderungen wie einer steigenden Lebenserwartung, einer andauernden Niedrigzinsphase sowie Schwankungen an den Kapitalmärkten.

Wir bevorzugen vor allem festverzinsliche Wertpapiere, um eine Ertragsstabilität zu gewährleisten. Die Strategie ist langfristig ausgelegt, beinhaltet aber eine fortwährende Überprüfung und Optimierung der Vermögensanlagen. Zur Ertragssteigerung und zur Diversifikation der Kapitalanlagen werden andere Anlageklassen, wie z.B. Immobilien aber auch Aktien dem Kernbestand der Renten beigemischt.

Den hohen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bezug auf langfristige, kontinuierliche und ertragsstarke Kapitalanlagen werden wir seit Jahren gerecht.

PKDW-Kapitalanlagen

Ökologische, soziale und ethische Aspekte in der Vermögensanlage

Wir berücksichtigen seit vielen Jahren ökologische und soziale Maßstäbe sowie Grundsätze der verantwortungsvollen Unternehmensführung (ESG) in der Vermögensanlage. Die PKDW ist der festen Überzeugung, dass die Bewahrung der Schöpfung und die Beachtung ethisch-moralischer Werte auch in der Kapitalanlage berücksichtigt werden müssen. Nach unserer Auffassung ist die langfristig erfolgreiche Vermögensanlage nur mit einem nachhaltigen Investmentansatz möglich. Daher vermeiden wir Vermögensanlagen, die nach unserer Einschätzung Erträge durch Missachtung ökologischer, sozialer und ethischer Vorstellungen größerer Bevölkerungsgruppen erzielen. Wir bevorzugen ESG-konforme Anlagen, z.B. in erneuerbare Energien aber auch zur Unterstützung von Transformationsprozessen zu mehr Nachhaltigkeit in den bestehenden Industrien. Wir planen, den Anteil an wirtschaftlich sinnvollen nachhaltigen Vermögensanlagen stetig zu erhöhen.

Vor dem Erwerb von Vermögensanlagen wird die Vereinbarkeit mit unserer ESG-Strategie anhand der verfügbaren Informationen systematisch überprüft. Unsere Anlageprozesse werden im Zuge der weiteren Entwicklungen zur Offenlegung, Beurteilung und Klassifizierung von Nachhaltigkeitskriterien kontinuierlich weiterentwickelt. Im aufsichtsrechtlichen Rahmen werden die geplanten Verordnungen zur Offenlegung und der Taxonomie ebenso berücksichtigt wie die wachsende Verfügbarkeit und Fortentwicklung von Informationen zu Nachhaltigkeit durch die Zielunternehmen und der ESG-Ratings.

Informationen zur Anlagepolitik für das Jahr 2021 gem. § 234i VAG

Die langfristige strategische Ausrichtung der Vermögensanlage wird im Rahmen eines 5-jährigen revolvierenden Asset-Liability-Management-Prozesses festgelegt. Die jährliche Überprüfung erhält Unterstützung durch eine externe Studie der HSBC, die im Oktober 2020 vorgelegt worden ist.

Da festverzinsliche Wertpapiere auf dem aktuellen Zinsniveau in der Neuanlage keine ausreichend hohen Erträge mehr erwirtschaften, stellt die Studie dem Status Quo einen langfristig orientieren Vorschlag mit einem erhöhten Anteil an Risikoanlagen gegenüber. Diese werden insbesondere über eine höhere Equityquote abgebildet; zusammen mit Private Equity kann die Quote gemäß der Studie bis zu 14,4% betragen.

Die PKDW sieht ihre Auffassung zukunftsorientierter Kapitalanlage im Niedrigzinsumfeld durch die Studie bestätigt. Die Equityquote soll um 5% in einem weltweiten Anlageuniversum (z.B. ETF MSCI World) unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit ausgebaut werden. 

Neben der Erhöhung der Equityquote sollen weitere Anpassungen erfolgen:

Die strategische Zusammensetzung der Kapitalanlagen stellt sich für 2021 wie folgt dar:

AnlageklassenAnlageklassen Zielquote in 2021 in %
Cash0,5
Staatsanleihen10,5
Bonitätsstarke Anleihen35,0
Unternehmensanleihen15,0
Nachrangige Anleihen5,5
Emerging Markets Anleihen9,0
Equity (Aktien + Private Equity)13,0
Immobilien11,5

Die PKDW berechnet für Risikosteuerung und Risikobewertung regelmäßig für klassifizierte Risiken einen Value at Risk (modellbasiert berechnetes Höchstrisiko) und stellt diesem einer Risikodeckungsmasse gegenüber. Der Wert des Value at Risk darf die Risikodeckungsmasse nicht übersteigen. Die Berechnung erfolgt unter Zugrundelegung einer Wahrscheinlichkeit von 97,5% zur Einhaltung der Überdeckungsvorgabe und eines Betrachtungszeitraums von einem Jahr.

Bei Änderungen der Kapitalanlagestrategie führt das Risikomanagement in der Regel Simulationen fiktiver Allokationen durch, bei denen getestet wird, ob ein wesentlicher Anstieg der Risikoauslastung durch die neue Kapitalanlagestrategie zu erwarten ist.

Die Quote für kapitalgarantierte strukturierte Papiere macht aktuell 22% der gesamten Kapitalanlagen aus und soll sich weiter in dieser Größenordnung bewegen.