Zu den Sozialabgaben

Ob Ihre Rente kranken- und pflegeversicherungspflichtig ist und wir deshalb Beiträge aus Ihrer monatlichen Rente direkt an Ihre Krankenkasse weiterleiten, entscheidet die für Sie zuständige gesetzliche Krankenkasse. Wenn wir Ihnen Ihre Rente zum ersten Mal auszahlen, sind wir daher dazu verpflichtet, Ihrer Krankenkasse diesen Versorgungsbezug zu melden.

Ihre Rente unterliegt grundsätzlich in der vollen Höhe der Beitragspflicht zur Kranken- und Pflegeversicherung. Ausnahmsweise sind Anteile Ihrer Rente beitragsfrei, sofern Sie

  • Ihre Versorgung mit der PKDW nach Ausscheiden aus dem Betrieb mit rein privaten Beiträgen und ohne Beteiligung eines Arbeitgebers fortgeführt haben oder
  • Sie riestergeförderte Beiträge gemäß § 10a, 82ff EStG erbracht haben.

Auf den Anteil Ihrer Kapitalleistung, der aus diesen Beitragszahlungen erlangt wurde, werden keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erhoben.

Zum 1. Januar 2005 ist das Kinderberücksichtigungsgesetz in Kraft getreten. Hierdurch hat sich der Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegeversicherung für kinderlose Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1939 geboren sind um 0,25 % erhöht.

Damit wir von Ihrer Rente nur den regulären Beitragssatz der gesetzlichen Pflegeversicherung abziehen, benötigen wir von Ihnen einen Nachweis, dass Sie ein Kind haben. Dafür reicht uns beispielsweise eine Kopie der Geburtsurkunde Ihres Kindes.